Studium: Hausarbeit in EDV- und Internetrecht

Wie einige vielleicht wissen studiere ich Wirtschaftsrecht und beschäftige mich neben dem Studium leidenschaftlich mit Informatikrecht. Dieses Semester komme ich nun endlich in den Genuss die Interessanten Themen im Studium zu haben (oder besser belegen zu können). Eines davon ist EDV- und Internetrecht. Hier habe ich nun die Aufgabe bekommen eine 50-seitige Hausarbeit über ein Thema zu schreiben welches mich und andere interessiert. Das ist auch sogleich das Hauptproblem – ich brauche mindestens 3 Kommilitonen die sich für dasselbe Thema interessieren und ebenfalls darüber schreiben würden. Nachdem viele die Aufgabe gesehen haben, wollten einige schon nicht mehr – denn es bleibt ja nicht die einzige Aufgabe im Semester. Ich habe mir jedoch gesagt das einfach durch zuziehen  auch wenn meine vorgeschlagenen Themen (Domainrecht, Haftungsbeschränkungen im Internet oder Open Source-Lizenzen) eher weniger gut angekommen sind. Der Vorteil war jetzt jedoch, da niemand anderes wollte, habe ich mir einfach die Freiheit genommen und habe mir ein Thema selbst zusammengestellt.  Ich werde also das Thema Softwarerecht anreißen und versuchen die Urheberrechtlichen Aspekte, sowie Nutzungsrechte und Lizenzierungen anzusprechen. Ich hoffe ich kriege das alles zeitlich irgendwie hin, aber wo ein Wille, da ist auch bekanntlich ein Weg. Sollte Zeit sein werde ich mich auch nochmal kurz mit Urheberrecht von Webseites auseinandersetzen.  Hier und da werde ich wahrscheinlich auch mal ein paar Fortschritte hier im Blog vermelden. Ich freu mich. Stay tuned.

Kein Wettbewerbsverbot bei Nichtnennung der Vertretungsberechtigten im Impresum

Das Kammergericht Berlin hat im Rahmen einer aktuellen Entscheidung festgestellt, dass ein fehlerhaftes Impressum von Mitbewerbern nicht immer abgemahnt werden kann. Wenn bei einem Gewerbe die vertretungsberechtigte Person fehlt, stellt dies kein wettbewerbswidriges Marktverhalten dar. (Kammergericht Berlin – Beschluss vom 21.09.2012 – Az.: 5 W 204/12).

Der Gericht beruft sich in seinem Urteil hierbei auf die europäische Richtlinie, demnach würden juristischen Personen dort keine Verpflichtung zur Angabe eines getzlichen Vertreters entstehen. Das deutsche TMG schreibt in  § 5 eine solche Angabe zwar vor, sie sei jedoch juristisch unerheblich, weil die EU-Richtlinie alle Pflichten aufzähle und das deutsche Gesetz daher nicht dazu berechtigt sei hiervon abzuweichen. Der strengere deutsche Paragraph des § 5 TMG  kann also gar keine wirksame Martkverhaltensnorm sein und jedwede Ansprüche eines Mitbewerbers sind somit nicht gegeben.

Ganz spannend finde ich, dass dem Urteil die Schlussfolgerung folgt, dass der § 5 TMG also nicht dem Europarecht entspricht und somit nicht mit diesem vereinbar ist. Mal sehen was andere Gerichte hierzu sagen.

Google: Informationsseite für Hurrikan Sandy

Man kann ja von Google halten was man will, aber hier haben sie wieder einmal eine sehr nützliche Idee gehabt. Wer das aktuelle Weltgeschehen im Blick hat, weiß das die östliche USA wieder schwer mit einem Hurrikan zu kämpfen hat. Nicht nur, dass das geplante Google Event abgesagt wurde, nein auch bei einigen anderen Firmen stehen die Maschinen/Computer still. Nun hat Google extra für diesen Hurrican eine sehr fundierte Informationsseite erstellt, welche man interaktiv nutzen kann. So kann man sich die Positionen der Fluchtbauten anschauen, den Verlauf von “Sandy” u.v.m

Sehr schön gemacht und einfach nur informativ. Weiter so Google!
Hoffen wir, dass alles ohne große Schwierigkeiten und Verluste vorüberzieht. Ich drücke von meiner Stelle aus die Daumen.

(via)

GNOME: Integration von ownCloud in GOA

Na das ist doch für viele Gegner von Dropbox & Co  eine gute Nachricht. Es ist geplant den Clouddienst ownCloud mit in die Gnome Online Accounts zu integrieren. Es soll von dort Zugriff auf die Gnome Documents,  den Kalender und das Adressbuch via WebDAV, CalDAV und CardDAV haben.  Also eine hoffentlich glatte Integrierung mit Evolution. Man darf gespannt sein.

Facebook-Questions werden abgeschaltet

Vor knapp 2 Jahren gab es noch den Wunsch die “nervenden” Facebook-Questions loszuwerden. Jetzt schreibt Techcrunch, dass Facebook plant die Fragerei auf Facebook wieder einzustellen.  Da habe ich persönlich gar nichts dagegen. Genervt hatte es, und den Zweck den Facebook damit wohl erfüllen wollte, dass man Spaßfragen in den News Feed stellen konnte wurde erfüllt. Für die wichtigen Fragen unter Freunden, wie z.B.  über deren Lieblingsfilm oder Musik wurde es wohl zu selten genutzt. Ich frag mich auch was Facebook mit diesen Fragen überhaupt richtig bezweckt hatte. Ein Sinn war für mich von Anfang an sehr schwer zu erkennen.

Jetzt wird der Dienst also geschlossen. Und zwar komplett – der Fokus soll auf andere Dienste (u.a. Facebook Search) gelegt werden. In meinen Augen kein Verlust. Aber so ein bisschen erinnert es mich schon an Google. Sie sind ja auch bekannt einen alljährlichen Frühjahrs- und Herbstputz durchzuführen. Schauen wir mal was die nächsten Monate noch dahingehend so bringen.

Android: RealCalc Plus – Der wissenschaftliche Taschenrechner

RealCalc Plus ist ein wissenschaftlicher Taschenrechner für Android OS. Und gehört, rein subjektiv natürlich, zu einem der besten die es für ein Smartphone geben kann. Denn hier werden nicht nur die Grundrechenarten, sondern auch quasi alle nicht grafischen Fähigkeiten eines herkömmlichen Rechners.

Funktionen

Die Standardrechner-App des Android Betriebssystems kann lediglich mit den Grundrechenarten umgehen. Einigen genügt das, mir persönlich nicht. Dazu kommt noch das sie oftmals behäbig wirkt und einfach nicht den Charme eines Schulrechners hat. Denn vor allem in der Sekundarstufe II und auch schon Ende der Sekundarstufe I reichen diese Funktionen nicht mehr aus. Also einen teuren Rechner kaufen? Wieso, wenn es doch RealCalc Plus gibt. Von Trigonometrischen Funktionen, über die Wurzelberechnung, Algebraische Notation, Umrechnungen physikalischer Einheiten sowie den Umgang mit Binär-, Oktal- und Hexadezimalzahlen – alles liegt in dem Funktionsumfang dieser App. Und ganz wichtig – es funktioniert!

Weiter verfügt die App über die Funktion die letzten 50 Rechenergebnisse zu speichern. Dies kann natürlich in den Einstellungen verringert oder auch komplett ausgeschalten werden. Hat man eine Zahl und will mit dieser rechnen, so lässt sich diese einfach einfügen. Von der Möglichkeit eigene Umrechnungsformeln einzufügen will ich noch gar nicht reden. Einfach nur optimal umgesetzt! Denn das gute ist, dass man ihn egal für welchen Bedarf nutzen kann. Soll er wirklich nur die Grundrechenarten bedienen bietet sich hier ein Leistungsfähiger Rechner. Soll es mehr sein, kann er ebenfalls flexibel und effizient eingesetzt werden. Mir würde spontan auch nichts einfallen was noch fehlt. Ich brauchte in der Schule damals (leider) einen grafikfähigen Casio-Rechner, dass kann dieser hier natürlich nicht bieten. Aber wer wie ich Kostenrechnung und Buchführung gelernt hat und auch hier und da anwenden muss, der wird vor allem den Speicher lieben lernen.

Natürlich gibt es auch Funktionen die er nicht kann, wofür sein Aufgabengebiet aber eben auch nicht aus ist. Auch wenn ich weiter oben schrieb das Schüler und Studenten diese App nutzen können, muss man hier immer auch schauen ob er wirklich den Anforderungen genügt. Programmierung und Grafische Ausgabe fehlen zum Beispiel. Schüler müssen auch bedenken, dass es warscheinlich verboten sein wird ein Smartphone in die Prüfung mitzunehmen, es ist also kein vollwertiger Ersatz. Und auch Naturwissenschaftler brauchen wohl oder übel Spezialgeräte. Für zwischendurch, für den Otto-Normalverbraucher oder Mathematisch Interessierte aber definitiv ein Ersatz für den Stock-Androidrechner.

Bedienung, Stabilität, Preis und Fazit

Die Bedienung ist flüssig horizontal wie auch vertikal einsetzbar. Vor allem die horizontale Ansicht ist schön umgesetzt. Schwierigste Aufgaben lassen sich in (Milli-) Sekunden lösen. Die Oberfläche wurde einem typischen Taschenrechner nachempfunden und ist stimmig, da man wirklich das Gefühl entwickelt kein Smartphone dabei zu haben, sondern einen wahren Rechner. Man kann die App auch im Vollbildmodus nutzen. Dies lässt sich in den Optionen einstellen. Dann verschwindet die Notification Bar oben und der Rechner wird über den kompletten Bildschirm angezeigt. Siehe auch die Bildergalerie unten. Abstürze gab es bisher nicht einen einzigen – und ich nutze die App schon über 1 1/2 Jahre. Der Preis beträgt aktuell 2,29€ was ich für angemessen halte. Es gibt aber ebenfalls eine kostenlose Version, diese bietet jedoch einen minimal geringeren Leistungsumfang (z.B. fehlt es an den oben genannten Umrechnungsformeln). Meine Bedürfnisse befriedigt RealCalc Plus mit bravur, deshalb gibt es von mir jedenfalls eine klare Kauf-/Installationsempfehlung.

 


logo-app RealCalc Scientific Calculator
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Cyanogenmod 10: Erste Nightlys Builds für das SGS

Ich bin ein großer Fan des Samsung Galaxy S und bin auch nach den vielen Jahren immern och begeistert von diesem Smartphone. Recht fix spielte ich mir Damals noch Cyanogenmod 7 drauf. Lief gut, ab und zu einige Bootloops, aber ansonsten stabl. Nun warte ich natürlich sehnsüchtigst darauf, dass CGM 10 in einer stabilen Version erscheint. CGM 9 wollte ich gerne überspringen, solange kann ich schon noch auf Android 4.0 warten.  Außerdem war das was ich von Android 4.0.4 gesehen habe nicht so atemberaubend. Einzig und allein die Geschwindigkeit würde mich reizen. Denn wenn mein SGS in was zurückstecken muss aktuell ist es die Geschwindigkeit. Das Öffnen, Schließen, Desktop-Wischen ist doch mit einigen Verzögerungen verbunden. Das dies mit Cyanogenmod 10 anders werden kann zeigt eine erste Vorabversion:

 

Drupal: Service links

Ich bin aktuell dabei meine Subdomain projects.vadaru.com mit Drupal zu entwickeln. Für meine dann dort erscheinenden Projekte möchte ich natürlich auch ein paar Social Links einfügen für einfacheres teilen von Inhalten zu Diensten wie Google Bookmark, Google+, Facebook, Twitter, Mister Wong etc.

Hierfür gibt es das schön Modul: http://drupal.org/project/service_links

Installiert das Modul und aktiviert dann die Module Service links, General Services, German Services und Widget Services. Dann auf Save configuration. 

Auswahl der Service Links.

In den Einstellungen einfach nur noch auswählen auf was für Inhaltstypen die Links zu sehen sein sollen (blog, article, page oder book). Im Unterpunkt Services einstellen, welche Social Links verwendet werden sollen und schon werden unter jedem Beitrag die ausgewählten Netzwerke angezeigt.

Service links wie sie unter einem Artikel auftauchen.

Have fun.

Google Play: Guthabenkarten, Wunschliste, Smart Updates

Google ist aktuell ja wieder sehr stark am werkeln. Gleich drei große Veränderungen werden für Google Play langsam eingeführt. Ein Update der Google Play-App auf  Version 3.8.15 wird langsam auf alle Geräte gepusht.

Guthabenkarte

Wer sich für das Thema interessiert wird es ja bestimmt schon mitbekommen haben. Google bietet Gutscheinkarten für den App-Store Google Play anbieten. Aktuell kann man Bücher, Videos oder Apps nur via Kreditkarte oder bei ausgewählten Mobilfunkanbietern über die Handyrechnung erwerben. Damit wird nun langsam Schluss sein. Auch wenn es noch keine Informationen darüber gibt wann wir damit in Deutschland rechnen können, ist die Grundlegende Erwartungshaltung für mich sehr hoch. Finde das einfach nur großartig wenn das auch hier in Deutschland erworben werden kann. Nichts ist schöner für eine App die man tagtäglich nutzt, auch einmal dem Entwickler zu danken und die Pro-Version zu kaufen. Guthabenkarten gibt es wohl in den Versionen für 10€ und 25€. Ich kann es zumindest kaum noch erwarten.

Wunschliste

Zusätzlich kommt so etwas wie eine Wunschliste bzw. Wunschzettel, wo man Bücher oder Filme zusammensuchen kann und die Freunde dann auf diese Liste zugreifen können und gegebenfalls etwas davon kaufen könnten. Viele kennen das warscheinlich schon von Amazon wo dies ähnlich gehandhabt wird. Für mich persönlicher weniger interessant.

Smart Updates

Auch hat es dir Runde gemacht das Google, wir versprochen, seine Updatepolitik für Apps ändert. Musste man sonst immer die komplette App neu laden, wenn ein Update vorhanden war, sind es jetzt nur noch die Dateien die wirklich geändert worden sind. Das spart Google wie dem Nutzer Traffic, Zeit und Geld. Dies ist bei mir zum Beispiel schon freigeschalten. Das Update von Google+ z.B. war diesmal nur knapp 5 MB groß. Das fünffache ist da normal.

(via)

Windows 8: Namensänderung des UI-Styles Metro

So wie es aussieht muss sich Microsoft von dem Namen Metro, der für das neue User Interface von Windows 8 benutzt wurde, verabschieden. So schreibt es Ars Technica und zitieren hierbei einen Microsoft-Sprecher. So soll der Begriff “Metro-Stil” vor allem als Codename benutzt worden sein – jetzt – da der Marktstart bald realisiert wird, wechselt man zu den eigenen Marken.

Im Internet kursiert die Vermutung, dass der Handelskonzern Metro hier seinen Einspruch geltend gemacht hat. Gut möglich und verständlich. Metro ist ja nun schon für so einige Rechtsstreite aufgrund ihres Namens bekannt.