Ubuntu Server Teil II – Samba

8. März 2010

In diesem Artikel soll es nun mit den Freigaben weitergehen. Hierfür werden wir Samba verwenden, das ist aus mehreren Gründen sehr praktisch:

  • Windows kann damit
  • Mac kann damit (Allerdings gibt es für den Apfel eine elegantere Methode, die kommt später)
  • Es gibt eine Weboberfläche zum konfigurieren

Nun dann wollen wir mal starten:

Mit dem nachfolgendem Befehl installieren wir uns alle nötigen Pakete aus der Repository:

sudo apt-get install samba-common samba swat openbsd-inetd

Darin sind jetzt enthalten: Der Sambaserver (samba-common:Tools wie smbpasswd, samba: eigentlicher Server) und die Weboberfläche (swat: SambaWebAdministrationTool, openbsd-inetd ein inetd-Dienst).

Benutzerverwaltung

Die Weboberfläche bietet leider keine Möglichkeit Benutzer anzulegen oder zu bearbeiten. Daher muss das über die Konsole geschehen. (Sehr bequem via SSH).

Die Benutzer des Sambaservers müssen Grundsätzlich auch als Benutzer am System exisitieren. Es ist immer Ratsam, einen extra Benutzer für den Samba anzulegen, da man den auch mal sperren kann, ohne seinen administrativen Account zu verändern.
Mit:

sudo  adduser --no-create-home --disabled-login --shell /bin/false

Anschließend legt man einen weiteren Sambabenutzer an:

sudo smbpasswd -a

und das sollte erst einmal genügen für die Benutzer. Wer noch mehr wissen möchte, dem empfehl ich die Ubuntuusers Seite zu Samba.

Freigaben

Diese wollen wir nun ganz bequem übers Web einrichten. Dazu müssen wir aber erstmal den inetd-Dienst neustarten:

sudo /etc/init.d/openbsd-inetd restart

Außerdem die Sambaconfigdatei auch für den Server beschreibbar machen:

sudo chown root:admin /etc/samba/smb.conf
sudo chmod 664 /etc/samba/smb.conf

Aufrufen kann man SWAT nun mittels der IP Adresse auf dem Port 901.
Für mich ist das: http://192.168.2.106:901/

Die Abfrage nach Benutzername und Passwort befüllt man mit seinen Adminzugangsdaten.

Zunächst erstmal der grobe Aufbau der Oberfläche:

Unter Home findet man die Startseite und nützliche Links in die Dokumentation von Samba. Globals wiederum kapselt alle Globalen Einstellungen. Als Bspw. in welcher Arbeitsgruppe (Workgroup) sich der Server im Windowsnetzwerk befinden soll. Dann natürlich der Rechnername, wie man sich am Server authentifizieren kann. Eben solche Sachen die man gerne für alle Freigaben konfigurieren möchte, sind an dieser Stelle zusammengefasst. Manche Einstellungen können, bzw. werden, dann durch die Einzelnen Freigaben überschrieben.

Wichtig ist als nächstes der Navigationspunkt Shares. Hier werden die eigentlichen Freigaben erstellt und konfiguriert. (Wie das funktioniert, später!). Unter Printer kann man, bemerkenswerter weise, Drucker freigeben. Mit Wizard wird einem ein Assistent an die Hand gegeben, den ich, zugegeben, nie verwendet habe. Die drei letzten Punkte sind weniger Erwähnenswert. Unter Status sieht man, wer gerade eingeloggt ist und auf welche Dateien er zugreift, View zeigt die komplette smb.conf als Text und mit Password kann man das Administratorpasswort ändern.

An dieser Stelle, sollte vielen schon sehr geholfen werden. Auf die genaue Konfiguration gehe ich im nächsten Beitrag ein.

Also: Stay tuned!


Homeserver mit Ubuntu selbst gemacht – Teil I

28. Februar 2010

Viele haben zu Hause mehrere Rechner, manche sogar verschiedene Betriebssysteme. Oft kommt es vor, dass der eine irgendwelche Daten vom anderen Rechner will. Jetzt geht das USB-Stick-gerenne los. Filme und Musik sind auch so ein Thema. Die hat man meistens nicht alle auf dem Rechner und wenn ja, dann muss dieser immer an sein, damit andere darauf zugreifen können. Ich merke es ja bei mir selbst. Ich habe mein MacBook und wenn ich unterwegs bin, haben die anderen das Nachsehen und können nicht auf die Daten (wie Bilder, etc) zu greifen. Ein Dritter, auch nicht ganz unwichtiger Punkt, sind Backups. Festplatten kosten zwar heutzutage nicht mehr die Welt, aber man will auch nicht für jeden Rechner eine eigene kaufen.

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Der Umzug ist perfekt!

22. Februar 2010

Hej ihr,

da sind wir nun wieder. Alles hat geklappt, wir sind nun unter neuer Adresse online.

http://opencom.vadaru.com heißt die gute Seite nun, und der Feed ist absofort unter http://opencom.vadaru.com/feed zu erreichen.

Also erwartet in der nächsten Zeit mal paar neue Artikel von uns. Ich glaube jetzt haben wir beide wieder bisschen Blut geleckt ;) Nur das beste an euch, genialen Start in die Woche wünsch ich euch.

Bis demnächst
Grüße vom Gabriel und Frank

This is the End, my only friend the end – Umzug

21. Februar 2010

Hejho liebe Leser,

zur ersten Beruhigung: Nein, wir hören nicht auf ^^ – wir fangen gerade erst an *g* -  Wir machen nur an anderer Stelle weiter. redio.de, unser Hoster segnet Ende März das zeitliche. Ist nicht weiter schlimm, das kann nunmal passieren, wenn man einen Free-Hoster benutzt. Aber Redio.de war ein guter und zuverlässiger Partner, weswegen wir, Gabriel und Ich, uns recht herzlich nochmal bedanken wollen.

Wo gehts hin?

Auf meine Domain vadaru.com wird umgezogen. Heißt: Wir kommen zurück, bzw. waren im Grunde nie weg, nur eben jetzt unter neuer Adresse.

http://opencom.vadaru.com

Wichtig wird dies im Grunde nur für die Feed-Leser. Diese haben nun die Aufgabe ihre Feeds, auf die neue Adresse umzustellen. Die Adresse lautet: http://opencom.vadaru.com/feed

Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten und wünsche allen Lesern schonmal eine tolle Woche – bis bald an anderer Stelle ;-)

Liebe Grüße

von Gabriel und Frank

Thunderbird 3 ist nun final – ein Majorupdate ohne Majorfeauters

21. Dezember 2009

Es hat eine ganze weile gedauert, doch irgendwann ist auch das größte Projekt an seinem nächsten Meilenstein – Thunderbird 3 ist final. Zeit also, das ganze mal unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard zu testen.

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Twitter auf Deutsch verpfeiffen?

18. Dezember 2009

twitter-2-300x300Ha! Wer hätte das für möglich gehalten – ich poste über Twitter. Keine Ahnung wie ich dazu gekommen bin, denn mögen tue ich dieses Kurznachrichtengedudel rein gar nicht. Nunja, aber während meiner Facharbeit-Recherchen, ja – die Artikelflaute hat seine Gründe, bin ich doch über etwas, was für den ein oder anderen Interessant sein könnte, gestolpert.

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Google Wave Teil II + Gewinnspiel

28. November 2009

googlewave-logoNun ist es also doch soweit gekommen. Eine neue Wave tat sich in meiner Inbox auf und hatte ganze 16 Invites für mich.

Eine davon ist, natürlich an Frank gegangen und weitere 5 sind schon reserviert. Ergo bleiben 10 Invites.

Diese werd ich sehr gerne los. Wer also eine haben möchte, solle sich hier per Kommentar melden.google_wave_invites

Ich würde sagen, wer zuerst kommt, malt zu erst. Das Gewinnspiel geht solange wie Invites über sind :-)
Wir würden uns auch sehr darüber freuen, wenn auf diesem Weg vielleicht ein Gast-Artikel abfällt. Also wer kreative Gedanken hat, darf sich gern melden!

Wordpress zickt

10. November 2009

Also es tut mir furchtbar leid, aber Wordpress zickt im Moment mit längeren Artikeln rum. daher ist der Google Wave Artikel auch leer.

Ich bin aber schon dran, dass ganze zu lösen, wenn jemand Ideen hat, dann her damit!!

Google Wave

10. November 2009

googlewave-logoAlle reden darüber, aber vergleichsweise wenige kennen es wirklich: Google Wave. Der neue „heiße Scheiß“ vom Suchmaschinenriesen.

Ich bin einer der glücklichen, die eine Einladung erhalten haben (danke Christoph!) und da der Server open Source ist, möchte ich hier einmal kurz erklären um was es geht.

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Raindrop – What does a conversation on today’s web look like?

23. Oktober 2009

raindrop-headerEs brodelt wieder im Mozilla Labor. In letzter Zeit häufen sich die Kommunikationsinnovationen.

Heute neu: Raindrop. Der Regentropfen.

Worum geht es diesmal?  Ja, es geht wieder um die Frage, wie die Email aussehen würde, wenn sie heute erfunden würde.

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