Archiv der Kategorie ‘Programmvorstellung‘

jsMovie – Animationen auf Webseiten abspielen

Sonntag, den 12. Juni 2011

jsMovie ist ein von Richard Burkhardt entwickeltes JQuery-Plugin, das Videosequenzen bzw. kleine Animationen auf Webseiten abspielen kann.

Die Besonderheit liegt darin, dass es unabhängig von Flash oder anderen bekannten Mediaplayer-Plugins läuft und in allen gängigen Browsern einsatzfähig ist. Zusätzlich wird das Abspielen und die Darstellung von Halbtransparenten PNGs unterstützt.

Ein Tutorial mit Beispielen befindet sich auf der Hauptseite des Projektes.

Das frei zugängliche OpenSource-Programm ist und wird durch Spenden finanziert und weiterentwickelt. Es ist noch in einer frühen Entwicklungsphase, auch wenn die primäre Funktionalität schon gegeben ist. Laut Entwicklerangaben sollen weitere Features folgen. Für Fragen und Anregungen zum Projekt darf man den Entwickler auch gerne selber kontaktieren.

Projektseite
Download auf GoogleCode

 

Facebook-Questions entfernen

Sonntag, den 1. Mai 2011

Abitur steht in den Startlöchern – bis zur vollständigen Aktivität wird es also noch etwas dauern – aus aktuellem Anlass heute aber trotzdem einmal ein Beitrag.

Seit geraumer Zeit und sehr leise hat Facebook ein neues Feature implementiert – Facebook-Questions – damit dürfen Benutzer Fragen stellen, an Fragen teilnehmen, Fragen folgen,… . Man kann also eine Frage stellen und auch Feedback erhalten von Freunden und anderen unbekannten Leuten auf Facebook (wenn man es will).

Block Facebook-Questions

Facebook-Questions

Das Problem mit Facebook Questions

Es gibt eben ein kleines Problem mit diesen Fragen. Immer wenn ein Freund eine Frage beantworet wird dies auf deinem News-Feed geteilt. Und es gibt keinen Weg diese aus deinen Neuigkeiten abzuschalten!

Bedeutet man kann es nicht verstecken oder in irgendeiner Form entfernen.

Bei den Spielen und Anwendungen von Facebook gibt es die Möglichkeit diese zu blocken. Selbiges gilt für Einladungen zu Anwendungen oder Spielen oder weiß der Teufel.

Natürlich kann man jede Frage als Spam markieren oder sie nicht weiter verfolgen, das verhindert aber nicht diese Welle an Fragen die den News-Feed aktuell schon heimsucht. Wer eine Menge Freunde hat wird wissen was ich meine.

 

Nach aktuellem Stand gibt es keine offiziellen Funktionen die dieses Feature eindämmen.

Facebook sagt folgendes:

“As with other Facebook applications like Photos and Events, there is no way to turn off Questions.”

Aber es gibt natürlich trotzdem Möglichkeiten diese zumindest optisch aus dem Blickfeld zu entfernen. Vier Möglichkeiten habe ich gefunden:

Alles außer FBPurity habe ich selber getestet und funktioniert einwandfrei. Für das Greasemonkey-Script sollte vorher natürlich die gleichnamige Erweiterunge für den Firefox installiert sein.

Viel Spaß damit!

PDFs unter Linux zusammenfügen

Donnerstag, den 3. Februar 2011

Da Gabriel und ich aktuell in unser Softwareprojekt involviert sind, haben wir relativ wenig Zeit für diesen Blog hier. Wollte trotzdem wenigstens etwas seit geraumer Zeit mal wieder posten und gehe kurzerhand die Frage nach wie man unterschiedliche PDFs unter Linux zusammenfügen kann.

Mit pdftk geht dies fix und effizient. Unter Fedora in den Bordmitteln inbegriffen, muss es über Debian/Ubuntu aus den Paketquellen bezogen werden. Der Syntax könnte auch nicht einfach sein:

[root@lynnea vadaru]# pdftk paper1.pdf paper2.pdf paper3.pdf paper4.pdf output paper.pdf

Die Reihenfolge der PDF-Dateien gibt gleichzeitig auch Reihenfolge der Zusammensetzung an.

Alternativen

Déjà Dup – Backup leicht gemacht

Dienstag, den 12. Oktober 2010

Eigentlich wollte ich euch einen Artikel über das neue Ubuntu 10.10 liefern. Was sich nun aber in den letzten beiden Tagen abgespielt hat ist ein Trauerspiel erster Güte. Voller Naivität hatte ich mein Ubuntu pünktlichst aktualisiert, da es vorher nie zu irgendwelchen Problemen gekommen war und aktiv Bug Reports beizusteuern, lohnt sich ja auch nur mit der aktuellsten Version. Hat auch alles fein geklappt, neuer Kernel hat sich gleich mit installiert, der darauffolgende Neustart warf jedoch alles erträumte zu Boden. Grafikbugs der schlimmsten Sorte, alle Fenster haben sich automatisch an das obere Panel geheftet, womit die Titelleiste der Fenster nicht mehr zu sehen war (und noch weitere ungewöhnliche Sachen). Reparieren mit Live CD funktionierte auch nicht. Also neu installiert – gleich direkt die 10.10er Version – gleiches Schicksal wie schon beschrieben. Die Überlegung war nah, endlich auf mein heißgeliebtes Fedora zu wechseln. Aber da ich nicht die Zeit habe mich mit der neuen Distro groß auseinanderzusetzen und ich bis zum Abi ein funktionierendes System haben wollte, bin ich nun doch erstmal zumindest für das nächste halbe Jahr auf die 10.04 LTS von Ubuntu zurückgekehrt (das obige Problem hatte nicht nur ich!).

Und hier hilft mir jetzt Deja Dup – ein simples aber mächtiges Backup-Tool mit grafischer Oberfläche. Mehr lässt sich über das einfach gehaltene Programm auch nicht mitteilen. Die Fähigkeiten zeichnen sich vor allem durch die Backup-Verschlüsselung und der Funktion automatisch wöchentlich, monatlich,…automatisiert backups anzulegen. Zusätzlich integriert es sich tadelos in den GNOME-Desktop.

Das Hauptmenu

Installation unter Ubuntu

Das Programm gliedert sich im Menu unter Applications -> System Tools ein kann normal über das Software-Center installiert werden. Aktuell ist dort in Ubuntu 10.04 die Version 14. Seit drei Tagen steht ebenso die neuste Testversion 17 zur Verfügung. Die PPA der “stable”-Version der Entwickler lässt sich über das Terminal mit folgenden Befehl implementieren:

sudo add-apt-repository ppa:deja-dup-team/ppa

…wenn die aktuellste Entwicklungsversion benötigt wird, findet man diese hier:

sudo add-apt-repository ppa:deja-dup-team/testing

(Gewarnt soll aber hier werden vor Testversionen, welche im Produktiveinsatz oftmals doch noch sehr buggy sind!)

Nun noch die Paketquellen updaten:

sudo apt-get update

und dann kann man das Programm installieren:

sudo apt-get install deja-dup

WinMerge – Der Dateivergleicher

Montag, den 26. April 2010

Versionsmanagement für Text-Dateien ist für mich persönlich nicht hoch genug einzuschätzen. Als Schriftsteller habe ich oft einige Back-Ups für meine Geschichten, wer weiß wann es mal zu einem Crash der Festplatte kommt. Bevor die Frage kommt, ja, ich musste diese schreckliche Erfahrung mal machen ;)

Um was gehts? Nun WinMerge möchte ich heute vorstellen. Es erleichtert die Nachverfolgung von Änderungen in Text-Dateien, Verzeichnissen und sodass man den Code zusammenführen (engl. to merge) kann. Syntax-Highlighting (z.B. für Pascal oder C) und dem klaren Hervorheben von Unterschieden, ist das Programm mein Favourit. Es lassen sich Dateien ändern, verschieben, löschen, Sicherheitskopien anlegen und vieles mehr.

Das war im Grunde schon die Hauptfunktion des ganzen. Verrückt einfach eben. Wer nicht die Nadel im Heuhaufen suchen will bei seinen Dateien ist mit WinMerge auf jedenfall auf der sicheren Seite. Programm ist klein, leicht zu handhaben, auf Deutsch, unterstützt 7-zip zum vergleichen gepackter Archive, integration in den Windows-Explorer, in Tortoises SVN, verarbeitung von Windows-, Unix- und Mac-Textdateiformaten, und, und, und,…

Laufen tut es auf meiner VM sehr gut. Das es Windows-Only ist, ist sehr schade, aber wohl drüber wegzuschauen. Das mit diesem Programm die manuelle Textdatei-Recherche der Vergangenheit angehört sollte für Tester der Anwendung Grund genug sein, mit dem Programm zu arbeiten ;)

Oberfläche von WinMerge - besonderes schmankerl die linke spalte mit einer grafischen Komplettübersicht über beide Dateien.

Thunderbird 3 ist nun final – ein Majorupdate ohne Majorfeauters

Montag, den 21. Dezember 2009

Es hat eine ganze weile gedauert, doch irgendwann ist auch das größte Projekt an seinem nächsten Meilenstein – Thunderbird 3 ist final. Zeit also, das ganze mal unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard zu testen.

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Google Wave

Dienstag, den 10. November 2009

googlewave-logoAlle reden darüber, aber vergleichsweise wenige kennen es wirklich: Google Wave. Der neue „heiße Scheiß“ vom Suchmaschinenriesen.

Ich bin einer der glücklichen, die eine Einladung erhalten haben (danke Christoph!) und da der Server open Source ist, möchte ich hier einmal kurz erklären um was es geht.

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Songbird – Der All-In-One-Mediaplayer-Browser

Montag, den 17. August 2009

Eine der erste Vorstellungen in unserem Blog, um welches ich mich primär kümmern werde, ist Songbird.

Logo des Medienplayers Songbird

Der Singvogel will eine Open Source All-in-One-Media-Lösung sein, die sich rein optisch an den populären iTunes Media Player anlehnt. Auf technischer Basis beruht der Player auf dem ebenfalls Open Source Video Player VLC (Video Lan Client), XUL (Technologie der Mozilla Foundation, angewendet auch im Browser Firefox und im E-Mail- und Newsgroup-Client Thunderbird) und GStreamer (ein freies Multimedia-Framework). Lauffähig und entwickelt ist dieser für Windows, Mac OS X, Linux und Solaris. Songbird wird heute von einer Gruppe von Designern und Entwicklern betreut die sich zum Ziel gesetzt haben einen frei veränderbaren Media-Player zu erstellen. Und das diese Leute etwas von ihrem Handwerk verstehen ist nicht nur am derzeitigen Entwicklungsstand zu sehen. Nein, einige von diesen haben in der Vergangenheit an Winamp, Yahoo! Music Jukebox und Mozilla Firefox mitgearbeitet. Was hat nun aber Songbird mit Kommunikation zu tun werdet ihr euch fragen? Ein kleiner Umriss:

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Dimdim – WebEx 2.0?

Mittwoch, den 3. Juni 2009

dimdimDurch Zufall ist mir gerade das Programm Dimdim vor die Augen getreten. Dies ist eine kostenlose webbasierte Videokonferenz-Lösung für Browser die es Teams ermöglichen soll über das Internet an Präsentationen teilzunehmen und miteinander zu kommunizieren. Dabei unterstützt diese Anwendung Text- und Sprach-Chats, Präsentationen von Powerpoint-Folien sowie PDFs bis hin zu einfachem Desktop-Sharing und einem elektronischen Whiteboard. Vorletztes macht Dimdim somit zu einem Userhelp-Tool. Eine weitere Einschränkung: An Konferenzen teilnehmen kann nur, wer zuvor vom Konferenzleiter dazu per E-Mail eingeladen worden ist.

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Quickfolders Addon für Thunderbird

Montag, den 25. Mai 2009
Quickfolder extension

Quickfolder extension

Thunderbird, einer der bekanntesten E-Mail Clients der open Source Welt, ist bekannt dafür, dass man ihn gut erweitern kann mit verschiedenen Addons.

Eines dieser Zahlreichen möchte ich kurz vorstellen. Es handelt sich um das Quickfolders Plugin.

Was macht dieses Addon? Ganz einfach: Es fügt eine Toolbar hinzu, in die man ganz leicht Ordner per Drag & Drop ablegen kann. Dadurch hat man einen schnelleren Zugriff auf die Ordner und behält besser die Übersicht wo sich etwas tut.

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